Schlagwörter

, , , , , ,

Morgengold

Morgengold

Zögernd zart und still und leise,
schamhaft, auf bescheidne Weise,
so, als ob er sich noch scheute,
bahnt der Tag den Weg sich heute.

Und die Elfen singen heiter
ihre Träumelieder weiter,
senden frühlingssüße Düfte
in des Morgens Nebellüfte.

Fröhlich drehn sie sich zum Tanze.
In des Morgengoldes Glanze
schwirren, flirren sie im Grase,
flispern, kichern leis‘ zum Spaße.

Da erwacht hinter den Bäumen
nun die Sonne aus den Träumen.
Gleich macht sie sich auf die Reise …
und im Wald wird’s wieder leise.

© Elke Bräunling

1samstagsonnenaufgang

Dieses Gedicht findest Du unter 90 Gedichten durch die Jahreszeiten in diesem Buch:
Hör mal, Oma! Ich schenk’ Dir ein Gedicht von Jahr und Tag


Taschenbuch:Hör mal, Oma! Ich schenk‘ Dir ein Gedicht von Jahr und Tag: Gedichte durchs Jahr – von Kindern erzählt
Ebook:Hör mal, Oma! Ich schenk‘ Dir ein Gedicht von Jahr und Tag

Information

Advertisements