Hier stellen sich die Sommermonate vor

Hervorgehoben

Schlagwörter

, , , ,

Endlich Sommer! Der Juni der pralle, satte, ist da.
Vom arbeitsamen Monat Juni
Als die Junifee die Nächte heller machte
Die Zeit des kleinen Sommers

Endlich Ferien! Der Juli hat viele Überraschungen im Gepäck
Vom trägen Monat Juli
Als die Julifee die Sommerwärme brachte

Endlich ist er da, der August, der „Boss“ und der König des Sommers
Vom königlichen Monat August
Als die Augustfee die Äpfel küsste

Lust auf Träumen? Der Sommer lädt zu Fantasiereisen ein
Ein Sommerspaziergang
Nach dem Gewitter
Die Ruhe im Grün
Das Bunt des Sommers
Auf der Traumwiese

1sonnenblumeSommerspaß

Im Sommer kann man viele Sachen,
die Kinder mögen, prima machen:
so zum Beispiel barfuß laufen,
sich ein Eis ums andre kaufen,
oder in der Sonne sitzen
und dabei ganz mächtig schwitzen,
am Sandstrand hohe Burgen baun,
beim Nachbarn ein paar Beeren klaun,
mit Papa abends Bälle kicken,
einfach in den Himmel blicken,
Fahrrad fahren, Reisen machen,
Schwimmen gehen, blödeln, lachen,
im Garten grillen und gut essen,
Sommerfeste nicht vergessen,
die sind nämlich echt der ´Hit´,
und der Sommer feiert mit.

© Elke Bräunling

Das Sommerkuchen-Geheimnis

Schlagwörter

, , , , , , , ,

Das Sommerkuchen-Geheimnis

Der Sommerkuchen von Großtante Emilie war der allerbeste Kuchen auf der Welt. Die Kinder liebten ihn und wer im Sommer Kuchenlust verspürte, besuchte Tante Emilie.
„Wann gibt es wieder Sommerkuchen?“, fragten alle Besucher.
„Im Sommer“, antwortete die Großtante.
„Und wann fängt für dich der Sommer an?“
„Wenn die ersten Beeren reif sind.“
„Im Mai!“, riefen die Kinder. „Im Mai reifen die ersten Beeren. Die Erdbeeren.“
„Gut“, sagte die Großtante. „Dann beginnt für mich der Sommer im Mai.“
„Und dann gibt es leckeren Sommerkuchen“, freuten sich alle.
„Aha! Nun weiß ich Bescheid.“ Nachbarin Schlägel nickte zufrieden. „Dann ist dieser berühmte Sommerkuchen also ein Erdbeerkuchen.“
Tante Emilie nickte. „Im Mai ist er ein Erdbeerkuchen. Aber nur ein bisschen. Er ist auch im Juni noch ein Erdbeerkuchen. Aber auch nur ein bisschen.“
„Und was ist das andere bisschen?“
Die Großtante lächelte. „Andere Früchte.“
„Ach! Der Sommerkuchen ist ein Obstkuchen?“
„Auch. Aber da sind noch ein paar Zutaten mehr. Maiblümchen zum Beispiel. Oder Junikräuter.“
„Blumen? Im Kuchen? Wie geht das denn? Kann man Blumen essen?“
„Und Kräuter? Damit schmeckt dein Sommerkuchen im Juni wie Pizza? Hoho!“
„Und was kommt in den Julikuchen und in den Augustkuchen?“
„Gänseblümchen“, rief ein Kind und lachte.
„Auch“, sagte die Tante. „Aber was fragt ihr mich aus? Mein Sommerkuchen ist ein Geheimniskuchen und er schmeckt immer anders. Und wie es sich mit Geheimnissen verhält, werden sie nicht verraten. Auch heute nicht. Sonst ist ein Geheimnis kein Geheimnis mehr.“
„Geheimnisse sind doof“, maulte eines der Kinder, und Nachbarin Schlägel, die schon seit vielen Jahren, ach was, seit vielen Jahrzehnten versuchte, Großtante Emilie das Rezept von ihrem berühmten Kuchen zu entlocken, rümpfte die Nase.
„Was bist du doch eigensinnig, Emilie!“, schimpfte sie mit quäkender Stimme. „Wenn du nicht aufpasst, nimmst du das Geheimnis mit ins Grab. Und dann ist der Sommerkuchen für alle Kinder verloren. Willst du das? Ist dies dein Wille?“
Die Großtante schmunzelte. „Netter Versuch, Antonia“, sagte sie. „Aber ans Grab möchte ich noch nicht denken. Außerdem“, fügte sie mit einem Lächeln hinzu. „Außerdem habe ich das Geheimnis in einem Geheimnis versteckt, und das wird irgendwann ein Kind zu irgendeiner Zeit entdecken. Dann wird es die richtige Zeit sein, dass mein Sommerkuchenrezept in neue Hände kommt. Es werden die richtigen Hände sein.“
Darauf sagte keiner mehr etwas. Was auch? Halt! Tante Emilie hatte doch noch etwas zu sagen. Nämlich:
“Darf ich euch am Sonntag zu Kaffee und Kuchen einladen? Euch alle. Es gibt …“
„Sommerkuchen!“, riefen alle da und lachten.

© Elke Bräunling

Und hier ist die Geschichte vom Sommerkuchen: Der Sommerkuchen

1Sommerkirschenzeit