Hier stellen sich die Sommermonate vor

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Endlich Sommer! Der Juni der pralle, satte, ist da.
Vom arbeitsamen Monat Juni
Als die Junifee die Nächte heller machte
Die Zeit des kleinen Sommers
Die Junifrau und die Beerenzeit

Endlich Ferien! Der Juli hat viele Überraschungen im Gepäck
Vom trägen Monat Juli
Als die Julifee die Sommerwärme brachte
Die Reisen der Julifrau

Endlich ist er da, der August, der „Boss“ und der König des Sommers
Vom königlichen Monat August
Als die Augustfee die Äpfel küsste
Die Augustfrau und das Sommerkonzert

Lust auf Träumen? Der Sommer lädt zu Fantasiereisen ein
Ein Sommerspaziergang
Nach dem Gewitter
Die Ruhe im Grün
Das Bunt des Sommers
Auf der Traumwiese

1sonnenblumeSommerspaß

Im Sommer kann man viele Sachen,
die Kinder mögen, prima machen:
so zum Beispiel barfuß laufen,
sich ein Eis ums andre kaufen,
oder in der Sonne sitzen
und dabei ganz mächtig schwitzen,
am Sandstrand hohe Burgen baun,
beim Nachbarn ein paar Beeren klaun,
mit Papa abends Bälle kicken,
einfach in den Himmel blicken,
Fahrrad fahren, Reisen machen,
Schwimmen gehen, blödeln, lachen,
im Garten grillen und gut essen,
Sommerfeste nicht vergessen,
die sind nämlich echt der ´Hit´,
und der Sommer feiert mit.

© Elke Bräunling

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Der Sommer sieht rot *

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Der Sommer sieht rot

An Sommerabenden brennt der Himmel. Mit all seiner Kraft holt der alte Sommer seinen Farbkasten hervor, um ein Abschiedsbild zu malen.
Rot. Noch viel rote Farbe hat er übrig. Rot und einen Klicksklacks Gelb.
„Was soll’s?“, sagt er. „Mitnehmen kann ich sie nicht, die Farben. Und dem Herbst, diesem aufdringlichen Verfolger, werde ich sie nicht überlassen. Ha! Wo kämen wir da hin? Es sind meine Farben.“
Tief taucht er den Pinsel in den roten Farbtopf und klatscht ihn mit vielen Klecksern in alle Richtungen. Heftig, ein bisschen wütend fast und auch ein bisschen aggressiv (er will noch nicht gehen), streicht er sein Rot über den Abendhimmel.
„Hey, halt!“, hört er da eine Stimme klagen. „Ich ersticke im Rot. Halt ein, bis ich mein Abendziel, den Horizont, erreicht habe. Hörst du?“
Die Sonne ist’s, die um Einhalt bittet. Nein, sie fleht darum, kennt sie doch die machtvolle Wut, die einen unfreiwillig Scheidenden zuweilen überkommt. Und sie weiß: der Sommer hadert wie in jedem Jahr mit seinem Schicksal. Und wer hadert, hat für Zwischentöne kein Ohr. Will es nicht haben. Wozu auch? Außerdem ist immer noch Farbe übrig.
„Wir alle ziehen weiter. Irgendwann. Irgendwohin“, brummt der Sommer. „Das ist es doch, was man von uns erwartet.“
„Und ich“, ruft die Sonne, erregt nun, „erwarte, dass du auf der Stelle damit aufhörst, mich mit deiner roten Farbe zu bekleckern.“
„Okay!“ Der Sommer grinst lässig, greift zur Tube mit dem Farben-Restklicksklacks und übermalt alle roten Sonnen-Kleckser mit einem satten, hellen Gelbton. Und weil ihm das Bemalen der Sonne so viel Spaß macht, schmückt er sie noch mit einem strahlenden Farbenkranz.“
„So“, sagt er zufrieden. „Nun gibt es für dich keinen Grund mehr zur Klage. Größer und schöner und strahlender als zuvor bist du nun, Sonne. Was sagst du?“
Selbstgefällig betrachtet er sein Werk.
Die Sonne aber schweigt. Sie hat keine Lust mehr zum Streiten und eilt mit schnellen Schritten auf den rettenden Horizont zu. Das ist auch gut so. Der Sommer beginnt nämlich gerade, mit der restlichen Farbe auch die Horizontlinie zu bemalen. In einem tiefem, dunklen Abendrot.

© Elke Bräunling

Sonnenuntergang, Bildquelle © dimitrisvetsikas1969/pixabay

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