Hier stellen sich die Sommermonate vor

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Endlich Sommer! Der Juni der pralle, satte, ist da.
Vom arbeitsamen Monat Juni
Als die Junifee die Nächte heller machte
Die Zeit des kleinen Sommers
Die Junifrau und die Beerenzeit

Endlich Ferien! Der Juli hat viele Überraschungen im Gepäck
Vom trägen Monat Juli
Als die Julifee die Sommerwärme brachte
Die Reisen der Julifrau

Endlich ist er da, der August, der „Boss“ und der König des Sommers
Vom königlichen Monat August
Als die Augustfee die Äpfel küsste
Die Augustfrau und das Sommerkonzert

Lust auf Träumen? Der Sommer lädt zu Fantasiereisen ein
Ein Sommerspaziergang
Nach dem Gewitter
Die Ruhe im Grün
Das Bunt des Sommers
Auf der Traumwiese

1sonnenblumeSommerspaß

Im Sommer kann man viele Sachen,
die Kinder mögen, prima machen:
so zum Beispiel barfuß laufen,
sich ein Eis ums andre kaufen,
oder in der Sonne sitzen
und dabei ganz mächtig schwitzen,
am Sandstrand hohe Burgen baun,
beim Nachbarn ein paar Beeren klaun,
mit Papa abends Bälle kicken,
einfach in den Himmel blicken,
Fahrrad fahren, Reisen machen,
Schwimmen gehen, blödeln, lachen,
im Garten grillen und gut essen,
Sommerfeste nicht vergessen,
die sind nämlich echt der ´Hit´,
und der Sommer feiert mit.

© Elke Bräunling

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Sommerfest im Wald

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Sommerfest im Wald

„Psst! Psst!“
„Seid still! Seid leise!“
„Die hellen Nächte haben wieder begonnen. Seht ihr es? Hört ihr es? Fühlt ihr es?“
„Ja! Oh ja! Die hellen Nächte, hurra, sie sind wieder da!“
„Die Nächte sind kurz und die Tage sind lang. Der Sommer, er ist endlich da.“
„Hurra! Er ist da!“
„Kommt alle! Wir feiern ein Fest.“
„Ein Fest? Oh, wie fein.“
„Lasst uns feiern, fröhlich sein!“
„Im Dunkeln ist gut munkeln.“
„Hihi.“
Viele kleine helle Glühwürmchenlichter tanzten an diesem lauen Sommerabend im Tal über der Waldwiese und von allüberall riefen leise, aufgeregte Stimmen einander ihre Botschaften zu. Es war ein Wispern, Flüstern und Raunen, manchmal konnte man auch ein helles Singen oder sogar ein Kichern vernehmen. In den Grashalmen und Kräuterbüscheln raschelte es und vom Waldboden her war das Knacken von trockenen Blättern und kleinen Ästen zu hören. Was für aufregende Laute im sonst so stillen Wald!
„Nun sind sie wieder da, die Geister der Sommernacht“, sagte der Mann. „Mir scheint, sie feiern ein Fest. Siehst du es?“
Die Kind an seiner Seite spähte ins Dickicht.
„Ein bisschen“, flüsterte es und blickte zu den Glühwürmchen hinüber. „Ich kann sie auch hören. Es sind die Waldgeister.“
„Die Waldgeister?“ Der Mann spitzte die Ohren, lauschte.
„Aber klar“, freute sich das Kind. „Ein Sommerfest feiern sie mit den Waldwichteln, Blumenfeen und Mooselfen. Und auch die Tiere feiern mit. Alle.“
„Alle?“, fragte der Mann. „Vertragen sie sich denn?“
„Aber ja. Keiner muss heute Angst haben. Beim Sommerfest haben sich alle lieb. Und ich hab dich auch lieb, Papa.“
Das Kind lehnte sich näher an seinen Vater.
„Wenn wir ganz ruhig sind, dürfen wir auch mitfeiern. Oder zugucken. Oder beides. Oh, wie schön es ist!“
Es klatschte vor Freude in die Hände.
Weit hallte dieses Klatschen durch das dunkle Waldtal.
Und – wusch – wurde es still ringsum. Mucksmäuschenstill. Es war, als hielte die kleine Wald- und Wiesenwelt den Atem an. Nur die Glühwürmchen wiegten sich weiter in ihrem fröhlichen Tanz.

© Elke Bräunling

Auch hier wird im Wald gefeiert: Biene Berta und das Sommerfest im Wald

Sommerfest im Wald, Bildquelle © jameswheeler/pixabay