Hier stellen sich die Sommermonate vor

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Endlich Sommer! Der Juni der pralle, satte, ist da.
Vom arbeitsamen Monat Juni
Als die Junifee die Nächte heller machte
Die Zeit des kleinen Sommers

Endlich Ferien! Der Juli hat viele Überraschungen im Gepäck
Vom trägen Monat Juli
Als die Julifee die Sommerwärme brachte

Endlich ist er da, der August, der „Boss“ und der König des Sommers
Vom königlichen Monat August
Als die Augustfee die Äpfel küsste

Lust auf Träumen? Der Sommer lädt zu Fantasiereisen ein
Ein Sommerspaziergang
Nach dem Gewitter
Die Ruhe im Grün
Das Bunt des Sommers
Auf der Traumwiese

1sonnenblumeSommerspaß

Im Sommer kann man viele Sachen,
die Kinder mögen, prima machen:
so zum Beispiel barfuß laufen,
sich ein Eis ums andre kaufen,
oder in der Sonne sitzen
und dabei ganz mächtig schwitzen,
am Sandstrand hohe Burgen baun,
beim Nachbarn ein paar Beeren klaun,
mit Papa abends Bälle kicken,
einfach in den Himmel blicken,
Fahrrad fahren, Reisen machen,
Schwimmen gehen, blödeln, lachen,
im Garten grillen und gut essen,
Sommerfeste nicht vergessen,
die sind nämlich echt der ´Hit´,
und der Sommer feiert mit.

© Elke Bräunling

Die Zauberei der Sonne

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Die Zauberei der Sonne

Leni liebte alle Jahreszeiten, den Sommer hatte sie jedoch besonders gern. Sie mochte es, wenn die Luft flirrte und die Sonne ein Lächeln in die Gesichter der Menschen zauberte.
„Hey, du Zauberin“, rief sie der Sonne zu, „kannst du auch den Onkel Josef zum Lächeln bringen?“
Die Sonne schmunzelte. „Onkel Josef? Oh! Das wird nicht einfach sein.“ 
Leni wusste, dass es ein schwieriger Fall war. Ganz tief drinnen, im Onkel Josef, da gab aber es sicher ein Lächeln, ganz bestimmt.
„Er hat es nicht verloren, das Lächeln. Nur versteckt“, antwortete Leni. „Einmal habe ich es sogar gesehen. Echt wahr.“
„Weißt du noch, wann das war? Worüber hat er gelächelt?“, wollte die Sonne wissen.
Hm. Da musste Leni nun doch ein wenig länger nachdenken. Dann fiel es ihr wieder ein. Es war wegen Mimi, der kleinen Tigerkatze. Der Onkel Josef liebte Tiere. Die Mimi hatte er mit der Flasche aufgezogen, weil ihre Mama auf einmal verschwunden war.
„Mit Mimi hat er oft gelächelt“, erklärte Leni der Sonne nun. „Dann aber hat er sie dem kranken Gregor geschenkt und ich glaube, sein Lächeln hat die Mimi einfach mitgenommen.“„Ich werde den Gregor und die Mimi mal suchen“, schlug die Sonne vor und verschwand augenblicklich hinter einer dicken Wolke.
„Hey, das ist spannend.“ Leni klatschte in die Hände. Noch nie hatte sie sich mit der Sonne unterhalten. „Sie ist nett. So nett.“
Leni setzte sich ins Gras und beobachtete hoffnungsvoll den Himmel.
Ein Schönwetterwölkchen malte ein Bild in das Himmelsblau. Ein Wolkenbild, das aussah wie ein Kätzchen. Klar, das war die Mimi, Leni konnte es ganz genau am getigerten Fell erkennen. Aber was machte die da oben?
„Vielleicht“, dachte Leni, „hat die Sonne Mimi an den Himmel gezaubert, damit sie dem Onkel Josef zuwinken konnte?“
So schnell sie konnte rannte sie in den Garten, wo Onkel Josef gerade die Beete harkte.
„Guck schnell zum Himmel!“, rief sie. „Sofort, Onkel Josef, sonst verpasst du die Mimi!“
„Die Mimi? Am Himmel? Was soll der Unsinn?“ Mit brummiger Miene sah Onkel Josef Leni an. Dann blickte er aber doch schnell auch noch zum Himmel hinauf.
Er stutzte, kniff die Augen ein wenig zusammen, um besser sehen zu können. Dann lächelte er und konnte gar nicht wieder aufhören zu lächeln.
Leni lächelte auch. Und die Sonne? Die lächelte nicht, nein, sie lachte.

© Elke Bräunling & Regina Meier zu Verl im Juli 2016

zauberei der sonne