Hier stellen sich die Sommermonate vor

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Endlich Sommer! Der Juni der pralle, satte, ist da.
Vom arbeitsamen Monat Juni
Als die Junifee die Nächte heller machte
Die Zeit des kleinen Sommers
Die Junifrau und die Beerenzeit

Endlich Ferien! Der Juli hat viele Überraschungen im Gepäck
Vom trägen Monat Juli
Als die Julifee die Sommerwärme brachte
Die Reisen der Julifrau

Endlich ist er da, der August, der „Boss“ und der König des Sommers
Vom königlichen Monat August
Als die Augustfee die Äpfel küsste
Die Augustfrau und das Sommerkonzert

Lust auf Träumen? Der Sommer lädt zu Fantasiereisen ein
Ein Sommerspaziergang
Nach dem Gewitter
Die Ruhe im Grün
Das Bunt des Sommers
Auf der Traumwiese

1sonnenblumeSommerspaß

Im Sommer kann man viele Sachen,
die Kinder mögen, prima machen:
so zum Beispiel barfuß laufen,
sich ein Eis ums andre kaufen,
oder in der Sonne sitzen
und dabei ganz mächtig schwitzen,
am Sandstrand hohe Burgen baun,
beim Nachbarn ein paar Beeren klaun,
mit Papa abends Bälle kicken,
einfach in den Himmel blicken,
Fahrrad fahren, Reisen machen,
Schwimmen gehen, blödeln, lachen,
im Garten grillen und gut essen,
Sommerfeste nicht vergessen,
die sind nämlich echt der ´Hit´,
und der Sommer feiert mit.

© Elke Bräunling

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Schule ist nicht immer einfach

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Schule ist nicht immer einfach –
Schon gar nicht, wenn man einen Spitznamen hat

Am letzten Ferientag saßen Gina und ihre Freunde Mara, Tom, Alex und Paule auf der Rutsche und graulten sich vor der Schule. Besonders Gina hatte fast so etwas wie Bauchweh vor Angst, und ihr Herz klopfte. Laut seufzte sie auf.
„Ich gehe nicht mehr in die Schule. Schule ist doof.“
Die Freunde starrte Gina verdutzt an. „Warum das denn?”
„Oh, wenn ihr wüsstet…!“ Gina seufzte noch lauter.
„Was denn?“, fragte Alex, der auf Schule ähnlich schlecht zu sprechen war. „Bleibst du etwa auch sitzen?”
Gina schüttelte den Kopf. „Es ist viel schlimmer! Ich werde immer rot im Gesicht, wenn ich etwas sagen soll oder an die Tafel gehen muss. Dann sagen alle ‚Gina-Glühwürmchen’ zu mir. Ist das nicht gemein?”
„Und warum kriegst du in der Schule einen Glühwürmchen-Kopf?“, fragte Tom.
„Bei uns bist du doch auch nicht rotkopfig!“, wunderte sich Mara.
„Gib doch all denen, die gemein zu dir sind, eins auf die Hucke!“, riet Alex.
Gina schüttelte den Kopf. „Geht nicht“, sagte sie.
„Warum nicht?“, fragt Mara.
„Hast du Angst?“, erkundigte sich Tom, und Paule schüttelte verständnislos den Kopf:
„Ich verstehe das nicht. Zu mir“, gestand er, „sagen sie in der Schule ´Streichhölzchen-Paule´. Weil ich so klein und streichholzdünn bin.“
„Und?“, fragte Gina entsetzt, „was machst du dann?“
Paule zuckte mit den Achseln. „Ich zeige ich es ihnen. Im Sport. Streichholzleute sind nämlich mächtig flink.“
„Toll“, staunten Mara und Tom.
„´Streichhölzchen´ ist auch ein sehr netter Name“, meinte Gina. „´Glühwürmchen´ klingt viel schlimmer!“
„Zu mir sagen sie ´langer Alex´”, meinte Alex gleichmütig.
„In meiner Klasse ist einer, der heißt ´Jonas-Fettfleck´“, grinste Tom. „Weil der so dick ist! Und dann gibt es noch den ´Uli-Stotterhase´, die ´Strebhuhn-Petra´ und ´Anna-Tränentier´. Eigentlich hat jeder in der Klasse einen Spitznamen. ´Brillenschlange’ sagen sie zu mir. Wegen der Brille. Doof, nicht?“ Und weil keiner darauf gleich eine Antwort wusste, fuhr er schnell fort: „Ist mir egal, was die sagen! ´Brillenschlange´ ist kein fieses Wort, finde ich.“
„Nööö“, antworteten Gina, Mara, Alex und Paule schnell.
„Es ist ein lieber Spitzname“, fügte Gina, nicht ganz ehrlich, hinzu. „Meiner aber ist stinkgemein. Weil mich nämlich immer ALLE blöde angucken und lachen.
„Möchtest du lieber Gina-´Fettfleck´ heißen?“, fragte Alex. „Oder ´Stinkmorchel´-Gina? Oder vielleicht ´Gina-´Eierkopf´?“
„Ich habe keinen Spitznamen und das ist auch gemein“, meinte Mara traurig. „Alle sagen immer nur Mara zu mir. Bestimmt mag mich keiner leiden.“
„Nein, mich mag keiner leiden. Wegen dem Glühwurm“, trumpfte Gina auf.
„Wie sieht ein Glühwürmchen überhaupt aus?“, fragte Mara.
Gina zuckte mit den Achseln und schwieg. Ein Glühwürmchen stellte sie sich als einen ekligen, fetten Erdwurm mit knallrotem Vollmondkopf vor. Aber sollte sie DAS ihren Freunden sagen? Nein. Gina schüttelte sich und tat sich schrecklich Leid. Es war nicht einfach, mit einem hundsgemeinen Spitznamen zu leben. Schule schwänzen aber war auch nicht einfach.
Seufzend lag Gina an diesem Abend im Bett und nahm sich fest vor, in der Schule keinen roten Kopf mehr zu kriegen. Es wäre doch gelacht, wenn ihr das nicht gelänge. Oder was meint ihr?

© Elke Bräunling

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Bildquelle © Greyerbaby/pixabay