Hier stellen sich die Sommermonate vor

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Endlich Sommer! Der Juni der pralle, satte, ist da.
Vom arbeitsamen Monat Juni
Als die Junifee die Nächte heller machte
Die Zeit des kleinen Sommers

Endlich Ferien! Der Juli hat viele Überraschungen im Gepäck
Vom trägen Monat Juli
Als die Julifee die Sommerwärme brachte

Endlich ist er da, der August, der „Boss“ und der König des Sommers
Vom königlichen Monat August
Als die Augustfee die Äpfel küsste

Lust auf Träumen? Der Sommer lädt zu Fantasiereisen ein
Ein Sommerspaziergang
Nach dem Gewitter
Die Ruhe im Grün
Das Bunt des Sommers
Auf der Traumwiese

1sonnenblumeSommerspaß

Im Sommer kann man viele Sachen,
die Kinder mögen, prima machen:
so zum Beispiel barfuß laufen,
sich ein Eis ums andre kaufen,
oder in der Sonne sitzen
und dabei ganz mächtig schwitzen,
am Sandstrand hohe Burgen baun,
beim Nachbarn ein paar Beeren klaun,
mit Papa abends Bälle kicken,
einfach in den Himmel blicken,
Fahrrad fahren, Reisen machen,
Schwimmen gehen, blödeln, lachen,
im Garten grillen und gut essen,
Sommerfeste nicht vergessen,
die sind nämlich echt der ´Hit´,
und der Sommer feiert mit.

© Elke Bräunling

NEU im Mai 2017 ERSCHIENEN: Omas Sommergeschichten


Taschenbuch:Omas Sommergeschichten: Sommergeschichten und -märchen für Kinder
Ebook: Omas Sommergeschichten: Sommergeschichten und Märchen für Kinder

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Ein ‚perfekter‘ Sommer?

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Ein ‚perfekter‘ Sommer ?

„Nein“, sagte der Sommer eines sonnig warmen Sommertages, „es ist nicht in Ordnung. „Ich habe keine Lust mehr, eine ‚Selbstverständlichkeit‘ zu sein. Alle haben sie ihre Erwartungen an mich, und jeder wünscht sich etwas anderes von mir. Und in allem soll ich das Beste geben. Den Menschen die Erfüllung aller Wünsche, die sie mit einem perfekten Sommer verbinden. Der Natur, den Pflanzen und Tieren, das ideale Wetter, damit das Wachsen und Reifen in perfekten Bahnen seinen Lauf nimmt. Perfekt! Immer nur perfekt soll ich sein. Nie, ja, nie darf ich in irgendeiner Weise Schwäche zeigen, so wie es meinen geschätzten Kollegen, dem Frühling, dem Herbst und dem Winter gestattet ist. Ihre kleinen Unzulänglichkeiten gelten als charmant und akzeptabel, gönne ich mir aber eine Abweichung im Ablauf der Tage, so wird geschimpft, gezetert, geflucht, verdammt. Und Recht machen kann ich es niemandem. Geschimpft und geklagt wird immer. Ach, wer um alles in der Welt hat je bestimmt, dass ich perfekt sein soll? Perfekt!!! Wie ich dieses Wort hasse!“
Jedem, den er traf, warf der Sommer in jenem Sommer diese Worte zu: seinen Jahreszeitenkollegen, den Wettergeistern, der Sonne, den Wolken und dem Regenbogen, den Tieren und auch einigen jener Menschen, die sich noch darauf verstanden, der Natur zu lauschen. Keiner aber wusste eine Antwort auf seine Klagen. Wie auch? Ein Sommer mit kleinen – oder großen – Fehlern war eben kein richtiger Sommer.
Und eines besonders heißen Tages verließ der Sommer still und leise die große Bühne. Eigentlich hätte es ein besonders perfekter Tag werden sollen. Der Sommer hatte sich große Mühe gegeben, doch die sich über diese ,Affenhitze‘ beschwerenden Menschen, Tiere und Pflanzen hatten seine Freude zu sehr getrübt.
„Mir reicht es!“, sagte er. „Ich gehe.“
Von einem Tag auf den anderen überzog ein Hauch der Verlassenheit die Länder des Sommers. Alle, Menschen, Tiere, Pflanzen und Wettergeister, fühlten sich unwohl, glaubten, sich in einem fort im Kreise zu drehen. Wie Verlorene irrten sie durch die Tage, ohne ihren Weg im Wechsel der Zeiten zu finden.
„Okay“, sagte der Herbst schließlich. „Ich übernehme den Job des Sommers. Wenn auch ungern.“ Das hörte man seiner rauen Stimme an und rau war es dann auch, das Leben unter seiner Regentschaft. Ungemütlich kalt, windig und nass.
Zuerst schimpften die Menschen lauthals, sprachen von ‚Sommerchaos’, ‚Pleitesommer’ und ‚Katastrophenklima’. Jeder Tag aber machte sie ein wenig kleinlauter, stiller und demütiger. Nur die Kinder nahmen dem Sommer sein Verschwinden nicht übel. Es war, als hätten sie begriffen, was die Erwachsenen nicht zu verstehen imstande waren. Sie malten Sommerbilder, sangen Sommerlieder und riefen „Hallo Sommer! Im nächsten Jahr kommst du doch wieder?“ in den trüben Himmel hinauf.
„Okay okay“, murmelte der Sommer von irgendwo weit weg, „ich werde da sein. Pünktlich zu Sommerbeginn im nächsten Jahr. Vielleicht ein bisschen weniger perfekt wie sonst … Und vielleicht gewöhnt ihr euch daran.

© Elke Bräunling

Das Wetter kann nicht immer perfekt sein. Der Sommer auch nicht. Und auch nicht die Wolken, doch lest selbst, hier: Sei kein Esel, Sommer! und hier: Das Sauwetter


Ein ‚perfekter‘ Abendhimmel bei Sonnenuntergang nach einem kühlen, regnerischen, nicht ganz so ‚perfekten‘ Sommertag, doch ehrlich, was ist schon perfekt … ?

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